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Wann hilft welches Schmerzmittel?

 

 

© fizkes AdobeStock 220693206

Gelegentliche Schmerzen im Alltag kennt fast jeder. Ob Kopfschmerzen, leichte Beschwerden nach dem Sport oder Regelschmerzen – all das sind typische Situationen, in denen man auch einmal zu Schmerzmitteln greift. Für leichte bis mäßige Schmerzen gibt es diverse Wirkstoffe, die in Form unterschiedlicher Medikamente rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind. Man muss also nicht lange leiden, sondern kann schnell selbst Abhilfe schaffen. Das ist prinzipiell gut, es gibt jedoch bei der Selbstmedikation mit Schmerzmitteln einiges zu beachten.

 

 

Grundsätzlich ist wichtig, dass man kein Schmerzmittel zu oft oder zu lange einnehmen darf. Die allgemeine Empfehlung lautet: Höchstens drei aufeinanderfolgende Tage und insgesamt nicht mehr als zehn Tage im Monat.

Schmerzmittel haben bei allen positiven Effekten nämlich auch Nebenwirkungen, die nicht zu unterschätzen sind. Dazu kommen Gewöhnungseffekte, die bis hin zu einer Suchtproblematik führen können.

Weiterhin sollte man die Schmerzmittel immer in der niedrigsten Dosierung nehmen, also zum Beispiel bei leichten Schmerzen nur mit einer halben Tablette anfangen und bei Mitteln, die in unterschiedlichen Dosierungen erhältlich sind, entsprechend bei der geringsten anfangen.

Schmerz ist im Allgemeinen ein Signal des Körpers, dass etwas nicht in Ordnung ist und auskuriert werden muss. Ohne zu wissen, woher die Schmerzen kommen, kann es sogar gefährlich sein, sie zu ignorieren bzw. sie mit Schmerzmitteln zu betäuben. Ein Beispiel dafür sind Bauchschmerzen, die prinzipiell auch von einer Blinddarmentzündung herrühren können, die operiert werden muss. Gesünder ist es also in jedem Fall, die Ursache von Schmerzen mit dem Arzt abzuklären – besonders dann, wenn die Beschwerden nicht in kurzer Zeit wieder verschwinden, man die Ursache nicht kennt oder der Schmerz sogar stärker wird.

 

Davon abgesehen, dass bei Schmerzmitteln grundsätzlich Vorsicht geboten ist, gibt es noch einen weiteren wichtigen Umstand: Nicht jedes Schmerzmittel ist bei jeder Art von Schmerz sinnvoll. Das hängt damit zusammen, dass die verschiedenen Wirkstoffe unterschiedlich aufgebaut sind und entsprechend nicht alle vollkommen gleich wirken.

 

Ein Klassiker unter den rezeptfreien Medikamenten ist Paracetamol. Dieses Schmerzmittel ist sogar in der Schwangerschaft und Stillzeit erlaubt und wirkt nicht nur schmerzstillend, sondern auch fiebersenkend. Sinnvoll ist die Anwendung bei Kopf-, Glieder- und Zahnschmerzen und entsprechend zum Senken von Fieber. Fehl am Platz ist der Wirkstoff, wenn die Schmerzen von einer Entzündung herrühren, wie es beispielsweise bei Gelenkschmerzen der Fall sein kann.

Eine Nebenwirkung von Paracetamol ist, dass es die Leber schädigen kann. Vor allem zur Linderung von Kater-Kopfschmerzen ist deshalb von Paracetamol abzuraten, denn gerade wenn die Leber schon mit Alkohol zu tun hat, schadet Paracetamol eher.

 

Ein inzwischen immer häufiger verwendetes Schmerzmittel ist Ibuprofen. Ähnlich wie Paracetamol ist es gegen leichte bis mittlere Kopf- und Gliederschmerzen anwendbar, aber auch bei Regelschmerzen und Zahnschmerzen hilfreich. Es wirkt auch gegen Fieber. Darüber hinaus ist Ibuprofen auch bei Entzündungen wirksam.

Auch dieses Mittel hat Nebenwirkungen. Bei einem empfindlichen Magen greift man möglicherweise besser zu einem anderen Medikament, denn Ibuprofen kann die Schleimhaut von Magen und Darm schädigen. Auch das Herz-Kreislauf-System kann angegriffen werden. Bei diesem Wirkstoff ist es also besonders wichtig, die Dosierung gering und die Einnahmezeit kurz zu halten.

 

Ein weiterer Klassiker ist Azetylsalizylsäure, weitaus bekannter unter dem Namen Aspirin. Das Mittel wirkt grundsätzlich gegen leichte Schmerzen, hat jedoch noch einen gänzlich anderen Anwendungsbereich und kann als Blutverdünner eingesetzt werden. Von Aspirin ist deswegen vor Operationen abzuraten. Weitere Aspekte, die gegen die Einnahme sprechen, sind Magenprobleme, Infektionen mit Viren, Asthma oder eine Schwangerschaft.

 

Bei Schmerzen, die Muskeln und Gelenke betreffen, und auch bei Sportverletzungen ist Diclofenac eine wirksame Alternative. Es wirkt zudem entzündungshemmend und fiebersenkend und ist auch in Form von Gels oder Salben erhältlich, die man auf die schmerzenden Bereiche auftragen kann.

Auch hier können Nebenwirkungen auftreten. Das Mittel kann sich beispielsweise negativ auf das Herz-Kreislauf-System und die Schleimhaut von Magen und Darm auswirken.

 

Ein weiteres Schmerzmittel, das jedoch nur geeignet ist, wenn es für kurze Zeit eingenommen wird, ist Naproxen. Grundsätzlich wirkt es gegen leichte Schmerzen, zum Beispiel Gelenkschmerzen, hilft aber auch bei Fieber und Entzündungen. Darüber hinaus wird das Mittel inzwischen auch gegen Regelschmerzen eingesetzt.

 

Ein Schmerzmittel in der Hausapotheke zu haben, ist sinnvoll. Um das richtige Mittel für die eigenen Beschwerden zu finden, hält man am besten Rücksprache mit dem Arzt oder in der Apotheke, damit der passende Wirkstoff auch schnell Besserung bringt.

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