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Reisedurchfall

Reisen in fremde Länder sind aufregend und schaffen neue Eindrücke. Die Erinnerung an plötzliche Beschwerden ist jedoch ein unerwünschtes Mitbringsel. Zwischen einem Fünftel und der Hälfte der Urlauber war bereits einmal von Reisedurchfall betroffen. Mit ein paar Verhaltensweisen lässt sich dieser Erkrankung jedoch gut vorbeugen.

Reisedurchfall kann unterschiedliche Ursachen haben. Dazu zählt zum Beispiel schlicht und ergreifend ungewohntes Essen. Menschen mit einem empfindlichen Magen vertragen exotische Zutaten oder stark gewürzte Mahlzeiten unter Umständen nicht und reagieren mit Durchfall darauf. Eine andere häufige Ursache sind Bakterien oder auch Viren, die in den Körper gelangen. Das kann über das Essen geschehen, aber auch durch Schmierinfektionen, wenn man mit den Händen einen Gegenstand berührt und sich danach ins Gesicht gefasst hat. Auch über das Trinkwasser können manche Infektionen übertragen werden. Sind die Hygienestandards vergleichsweise niedrig, begünstigt das die Verbreitung von Erregern.

Um Reisedurchfall möglichst gar nicht zu bekommen, sollte man also selbst auf die richtige Hygiene achten. Häufiges Händewaschen ist daher sinnvoll, für unterwegs gibt es Desinfektionstücher oder -gels. Im Urlaubsland sollte man Wasser nicht aus der Leitung trinken. Eiswürfel sind meistens auch aus Leitungswasser, Getränke mit Eis sollte man daher möglichst meiden. Bei Flaschen oder anderen Verpackungen sollte man darauf achten, dass der Verschluss unbeschädigt ist, bevor man das Wasser trinkt. Im Idealfall verwendet man auch zum Zähneputzen nur abgepacktes Wasser und keins aus der Leitung.

Von Wasser in Flüssen oder stehenden Gewässern hält man am besten Abstand, auch hier besteht das Risiko, sich Erreger einzufangen.

Bei Nahrungsmitteln wird empfohlen, diese nur durchgegart zu verzehren. Das gilt ganz besonders für Fleisch und Fisch. Obst sollte man gut waschen und selbst schälen. Im Grunde versteht es sich von selbst, doch besonders in exotischen Ländern sollte man Fliegen von den Tellern fernhalten. Auch diese können Krankheiten übertragen.

Unter Umständen ist auch der Verzehr von Rohmilch oder von Fruchtsäften in der Lage, Durchfall auszulösen.

Kommt es doch zu Reisedurchfall, können sich die Beschwerden je nach Ursache unterscheiden. Bei einer Ansteckung mit dem Norovirus kann es beispielsweise schon einige Stunden später zu starken Durchfällen, Erbrechen, Kopfschmerzen und weiteren Symptomen kommen. Bei anderen Erregern, zum Beispiel im Falle von ETEC, dauert es wenige Tage, bis die ersten Anzeichen auftreten. Durchfall kann auch bei den Tropenkrankheiten Malaria und Typhus vorkommen, hier ist das häufigste Symptom aber hohes Fieber.

Innerhalb von wenigen Tagen sollte der Reisedurchfall wieder abklingen. In dieser Zeit ist es wichtig, auf eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit und Salzen zu achten, da der Körper beides in hohem Maß verliert. Dies ist noch wichtiger, wenn Kinder oder ältere Menschen betroffen sind. Hier kann es verhältnismäßig schnell zu einer gefährlichen Dehydrierung kommen.

Um den Körper nicht weiter zu belasten, meidet man stark gewürzte oder besonders fettige Lebensmittel in dieser Zeit besser. Auch Alkohol und Kaffee  sind für die Genesung nicht förderlich. Als gut verträglich gelten allgemein Reis oder Zwieback, zuckerhaltige Getränke können helfen, den Körper mit Energie zu versorgen.

Wenn starker Durchfall länger als zwei Tage anhält oder weitere Beschwerden auftreten, ist ein Arztbesuch angeraten. Auch bei blutigem Durchfall oder wenn die Beschwerden nach der Rückkehr aus dem Urlaub weiterhin anhalten, muss der Arzt abklären, was zu tun ist. Und auch bei Symptomen einer Dehydrierung muss man handeln. Anzeichen dafür sind unter anderem, dass sich der Allgemeinzustand eines Betroffenen verschlechtert und Atmung oder Herzschlag beschleunigt sind. Benommenheit, großer Durst, trockene Lippen und Zunge können ebenfalls Hinweise auf einen zu hohen Flüssigkeitsverlust sein.

In der Mehrheit aller Fälle ist ein Reisedurchfall harmlos, klingt von selbst wieder ab und es ist keine Behandlung mit Medikamenten erforderlich. Die größte Auswirkung ist im Normalfall, dass die Pläne für den Urlaub durcheinandergebracht werden. Mit den genannten Maßnahmen kann man aber Einiges tun, um dem Auftreten des Reisedurchfalls vorzubeugen und den Urlaub unbeschwert zu genießen.

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